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Eine Tiefenkarte zeigt pro Stromkilometer, wie tief das Wasser tatsächlich ist. Gemessen wird gegenüber der Niedrigwasserbezugsebene. Rot steht für flaches Wasser, mit verschiedenen Farben für fast flaches und noch flacheres Wasser. Die rote Fläche mit der Sicherheitskontur ist um die Tiefe gezogen, die der Wasserstraßenverwalter garantiert, oder im Fall von Rhein und Waal um die Untiefen, die man mit den tiefen Faustregeln (Nijmegen -250/240 cm) meiden muss.
Um die aktuelle Wassertiefe zu berechnen, und um zu sehen, welche Farbe Sie meiden müssen, bilden Sie die Differenz zwischen der Niedrigwasserbezugsebene (GlW/OLR) und dem aktuellen Wasserstand. Unten auf jedem Kartenblatt steht, welche Pegel für den jeweiligen Abschnitt maßgeblich sind.
Die offizielle Fahrrinne und die Betonnung sind in der Karte eingetragen, um die Orientierung zu erleichtern und um deutlich zu machen, wie schlecht die Fahrrinne aus den Navigationskarten eigentlich ist. Innerhalb der Rinne ist es manchmal tief, wo es außerhalb der Rinne tiefer ist.
Für die niederländischen Flüsse werden die Sohlhöhendaten von Rijkswaterstaat auf die Bezugsebene des jeweiligen Abschnitts umgerechnet. Auch die Karten für den deutschen Rhein versuchen wir mit den verfügbaren Daten selbst zu erstellen; wo nötig, werden diese in Tiefen unter GlW 2022 umgerechnet.
Die niederländischen Karten werden je nach Peilfrequenz wöchentlich bis monatlich aktualisiert. Am Ende sehen Sie, wie sich die neueste Peilung von der vorherigen unterscheidet. So bekommen Sie ein Gefühl dafür, wie sich der Fluss entwickelt.
Die Peildaten, auf denen diese Karten beruhen, stammen nicht von uns. Sie werden von den Wasserstraßenverwaltungen als Open Data bereitgestellt, und ohne diese Arbeit gäbe es diesen Atlas nicht. Dafür unseren Dank.
Geodaten des Bundes, bereitgestellt durch die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV), insbesondere die Fachstelle für Geodäsie und Geoinformation der WSV sowie die beteiligten Wasserstraßen- und Schifffahrtsämter, darunter das WSA Oberrhein (Rhein) und das WSA Donau MDK (Donau), und durch die Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG, Digitale Geländemodelle des Wasserlaufs). Fahrrinne, Betonnung und weitere Wasserstraßendaten stammen aus den Inland ENCs der WSV über ELWIS. Diese Daten sind nach dem Geodatenzugangsgesetz (GeoZG) als Open Data verfügbar und werden nach der Verordnung zur Festlegung der Nutzungsbestimmungen für die Bereitstellung von Geodaten des Bundes (GeoNutzV) genutzt. Ein Teil der Daten stammt auch aus dem digitalen Geländemodell des Rheins von Weber et al. (2020, PANGAEA, doi:10.1594/PANGAEA.919308, CC BY 4.0).
Sohlhöhendaten von Rijkswaterstaat (bodemhoogte 1 m, über rijkswaterstaatdata.nl), ergänzt um die Fahrrinnen- und Betonnungsdaten von Rijkswaterstaat über vaarweginformatie.nl. Beides Open Data von Rijkswaterstaat.
Zusammenstellung, Umrechnung, Kartierung und Veröffentlichung der Kartenblätter: PegelTiefgang.
Wichtig: Dies ist eine Bearbeitung der oben genannten Daten. Die Peilungen wurden zugeschnitten, zusammengeführt, interpoliert, auf die Tiefe unter der Niedrigwasserbezugsebene des jeweiligen Abschnitts (GlW 2022, RNW, OLR/OLW) umgerechnet und neu kartiert. Die genannten Stellen sind an dieser Bearbeitung nicht beteiligt und für das Ergebnis nicht verantwortlich. Diese Karten sind kein amtliches Produkt der WSV, der BfG oder von Rijkswaterstaat, werden von diesen nicht freigegeben und sind keine amtliche Navigationskarte.
Die Boven-IJssel ist der flachste Abschnitt.